Yamaha MT-09 im Geländekleid – Konzeptmotorräder von Oberdan Bezzi

Die in vielen Ländern äusserst erfolgreiche Yamaha MT-09, gibt es bereits jetzt in vier verschiedenen Varianten. Das wären die „normale“ MT-09, die MT-09 Street Rally, die MT-09 Sport Tracker und ganz neu auch die MT-09 Tracer. Aber zumindest der Antrieb hat sicher Potential für weitere interessante Versionen. Eine Gelände MT-09 fehlt bis jetzt nämlich. Der bekannte italienische Designer Oberdan Bezzi (Obiboi) hat sich der MT-09 angenommen und daraus einige geländetaugliche Varianten entworfen. Anleihen nehmen Obibois Entwürfe vor allem bei der Super Ténéré und farblich sind sie in den klassischen Yamaha Farben Blau-Weiss, Rot-Weiss und Gelb-Schwarz-Weiss gehalten. Also ich sähe da durchaus Marktpotential. Vielleicht ist Yamaha mutig genug irgendwann mal sowas auf den Markt zu bringen. > Diskussion bei Töff-Talk.ch

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2015 Ducati Multistrada – Alles neu!

Ducati hat heute auf der EICMA in Mailand die völlig neue Multistrada 1200 für das Modelljahr 2015 vorgestellt. Das Erfolgsmodell ist eines der wichtigsten Modelle im Ducati Portfolio und deshalb kriegt die Multistrada auch praktisch alle technischen Gimmicks, die zurzeit möglich sind. Eine Premiere in einem Motorrad ist der Motor, der neben der desmodromischen Ventilsteuerung auch noch variable Ventilsteuerzeiten bietet. Das kannte man bisher nur aus dem Automobilbau. Der neue Motor liefert nun 160 PS bei 9500 U/min und das maximale Drehmoment von 136 Nm liegt schon bei 7500 U/min an. Ich glaube das reicht gut um flott voranzukommen. Serienmässig gibts nun wie bei KTM auch das Bosch-Kurven-ABS. Die S Version kommt auch noch mit Kurvenlicht, TFT Display und dem aktiven Skyhook („Himmelshaken“) Fahrwerk. Wheelie-, Traktionskontrolle und verschiedene Fahrmodi gibts sogar serienmässig in allen Multistrada Versionen. Ich bin sicher dass die Erfolgsgeschichte mit der neuen 2015er Multistrada nahtlos fortgesetzt werden kann! > Diskussion bei Töff-Talk.ch

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BMW R 1200 GS Adventure – die GS für Globetrotter

Nachdem BMW letztes Jahr die „normale“ R 1200 GS komplett erneuert hatte (siehe hier), folgt jetzt wie erwartet auch die neue Adventure Version (GSA). Natürlich entspricht die Adventure weitgehend der sehr erfolgreichen R 1200 GS, welche diese Saison in vielen Ländern einmal mehr das meistverkaufte Motorrad über 125 ccm war. Der optisch augenfälligste Unterschied zur GS ist natürlich der um 10 Liter auf 30 Liter vergrösserte Tank. Ausserdem ist der Tank bei der GSA aus Aluminium hergestellt. Serienmässig kommen auch ABS, ASC und die beiden Fahrmodi Rain und Road. Gegen Aufpreis gibts weitere Fahrmodi. Wie die GS ist auch die GSA mit dem semiaktiven Fahrwerk Dynamic ESA lieferbar. Die Federwege wurden um 20 mm verlängert und die Geometrie des Längslenkers wurde auf besseres Handling ausgelegt. Ein grösseres per Handrad justierbares Windschild, zusätzliche Luftleitflügel und Handprotektoren erhöhen den Wind und Wetterschutz spürbar. Enduro Fussrasten, verstärkte und einstellbare Fusshebel, Robuste Motor und Tankschutzbügel und eine komfortablere Sitzbank runden die Ausstattung der neuen GSA ab. Wie bei BMW üblich gibt es bereits ab Werk ein umfangreiches Angebot an Sonderzubehör.

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Suzuki V-Strom 1000 ABS – die neue grosse Reiseenduro von Suzuki für 2014

Lange mussten Suzuki Fans auf ein Nachfolgemodell der beliebten DL 1000 V-Strom warten. 2014 bringt Suzuki nun endlich ein komplett neues Nachfolgemodell auf den Markt. Das markante Schnabeldesign der neuen V-Strom wurde der seligen Suzuki DR 750 S von 1988 nachempfunden. Wer hats erfunden? Jawoll, Suzuki und nicht etwa BMW wie viele Leute meinen. Im Unterschied zu 1988 hat man sich heute „dank“ der R 1200 GS allerdings an beschnabelte Reiseenduros gewöhnt. Obs gefällt oder nicht ist halt Geschmackssache. Das Design unterscheidet sich jedenfalls sehr deutlich vom Vorgängermodell DL 1000. Technisch musste Suzuki natürlich auch über die Bücher. Der alte Motor der DL 1000 erfüllte die neuen Abgasvorschriften nicht mehr. Der komplett überarbeitete V2 Motor leistet nun 100 PS bei 8000 U/min und bietet ein maximales Drehmoment von 103 Nm bei 4000 U/min.

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BMW F 800 GS Adventure – fit fürs grosse Abenteuer

BMW ist immer mal wieder für eine Überraschung gut. Mit einer Adventure Version der F 800 GS hätte ich jetzt nicht unbedingt gerechnet. Aber da BMW seit Jahren erfolgreich die grosse R 1200 GS in einer Adventure Version verkauft, lag es eigentlich doch recht nahe auch die kleine Schwester in der Mittelklasse als Adventure Version aufzupeppen. Und Honda wird das zwar nicht gerne hören aber eigentlich ist die F 800 GS Adventure (auch die normale) der legitime Nachfolger der alten XRV 650 und 750 Africa Twin… Honda hat es ja leider verpasst einen adäquaten Nachfolger auf den Markt zu bringen.

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EICMA 2012: Caponord 1200 – die neue grosse Reiseenduro von Aprilia

Endlich ist Aprilia auch im Reiseendurosegment wieder bei den Leuten. Die neue Caponord 1200 schliesst 2013 die Lücke im Modellprogramm, die seit auslaufen der alten Caponord ETV 1000 bestand. Allerdings ist die neue Capo mit ihren 17 Zoll Felgen und Strassenbereifung nicht für den Offroadbetrieb gedacht. Es handelt sich also eher um einen Adventure Tourer als eine Enduro. So ist sie ja in guter Gesellschaft mit der Kawasaki Versys 1000 oder auch der Ducati Multistrada. Die Neue ist hübsch geworden und Aprilia hat alles reingepackt was heute sinnvoll und machbar ist. Abschaltbares ABS, abschaltbare dreistufige Traktionskontrolle, elektronisch einstellbare Federvorspannung hinten, Tempomat, Ride by Wire, Aprilia Dynamic Damping (ein Semi-aktives Fahrwerk!), elektrisch verstellbare Frontscheibe. Dazu gibts einen 24 Liter Tank. Falls die Capo normale Trinksitten an den Tag legt reicht das für mehr als 400 km Fahrstrecke.

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Bilder aus der Entwicklungsphase der neuen BMW R 1200 GS ABS Jg. 2013

BMW versorgt die Presse immer grosszügig mit Bildmaterial. Bei der neuen R 1200 GS ABS (Blogartikel hier), dem wichtigsten Modell von BMW Motorrad, waren auch sehr viele Bilder aus der aufwändigen Entwicklungsphase dabei. Solche Einblicke kriegt man als Aussenstehender natürlich sonst nicht. Für technisch interessierte Leute ist es höchst interessant zu sehen wie ein Motorrad entsteht. Deshalb möchte ich euch die Bilder natürlich nicht vorenthalten. Viel Spass. > Diskussion bei Töff-Talk

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INTERMOT 2012: Suzuki V-Strom 1000 Concept – Back to the Roots

Suzuki ist anscheinend aus dem Tiefschlaf erwacht und zeigt auf der INTERMOT eine fast serienreife Studie einer neuen V-Strom 1000, die etwa ab Herbst 2013 lieferbar sein soll. Also bereits ein 2014er Modell. Die alte DL 1000 V-Strom wurde von 2002 bis 2007 gebaut und nachher unverständlicherweise einfach aus dem Sortiment gekippt. Die Anpassung an neue Abgasvorschriften war wohl zu teuer. Suzuki hatte somit keine grosse Reiseenduro mehr im Sortiment. Die auf der INTERMOT gezeigte Studie hat jedoch optisch gar nichts mehr mit dem Vorgängermodell gemeinsam.

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INTERMOT 2012: BMW stellt die luft-/wassergekühlte R 1200 GS ABS Jg. 2013 vor

Schon lange geisterten heimlich aufgenommene Bilder von Erlkönigen der neuen BMW R 1200 GS durchs Netz. Die Bilder liessen eine eher konservativ gestylte neue GS erwarten. BMW wagt verständlicherweise bei ihrem meistverkauften Modell keine wilden Experimente mehr. Die offizielle Vorstellung von heute hat das nun bestätigt. BMW liefert mit der neuen R 1200 GS ABS (und nicht 1250 wie oft spekuliert wurde) ein zeitgemässes, solides Motorrad ohne wilde Designexperimente. Das ist auch gut so. BMW ist bei der GS in derselben Situation wie VW beim Golf. Der Kunde will eine GS die wie eine GS aussieht. Und genau das bekommt er auch beim  neuen Modell. Auch die Leistungsdaten lesen sich eher konservativ. 125 PS bei 7700 min-1 und 125 Nm bei 6500 min-1 sind keine sensationellen aber sicher solide Werte. Da dürfte für den geplanten Einsatzweck mehr als genug Power vorhanden sein.

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INTERMOT 2012: Ducati überarbeitet die Multistrada 1200 für 2013

Ducati verkauft bekanntlich die Multistrada 1200 seit ihrem Erscheinen im Jahr 2010 wie warme Weggli. Das sieht man auch ohne die Statistiken zu kennen einfach auf der Strasse. Löblicherweise betreibt Ducati trotzdem solide Modellpflege und verbessert die Multistrada in vielen Details, ohne dass die Vormodelle deshalb gleich altbacken wirken. Die neue Multistrada wird mit der zweiten Generation des Testastretta Motors ausgerüstet, der im Ansprechsverhalten und beim Verbrauch optimiert wurde. Das Design wurde ebenfalls dezent verfeinert. Es gibt auch ein neues dreistufiges ABS. Die S Versionen kriegen ein innovatives semi-aktives Fahrwerk namens Ducati Skyhook Suspension (DSS). Die Multistrada 1200 S Granturismo ist das Touring Flaggschiff der 2013 er Multistrada Reihe und wurde mit grösseren Koffern, Topcase (wie kann man nur…), LED Beleuchtung, verbessertem Windschutz und „Long Distance“ Reifen aufgerüstet.
> Diskussion bei  Töff-Talk

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INTERMOT 2012: KTM bringt die komplett neu entwickelte 1190 Adventure (R)

KTM wird am 2. Oktober auf der Intermot in Köln die beiden komplett neu entwickelten Reiseenduros 1190 Adventure und 1190 Adventure R vorstellen. KTM wäre wohl nicht KTM, wenn bei der Entwicklung nicht besonders auf Leichtbau geachtet worden wäre. So wiegt denn die normale Adventure nur 230 kg und zwar mit vollem Tank! Die R Version ist 5 kg schwerer. Der bekannte LC8 V2 leistet in der Adventure 150 PS und 125 Nm (näheres ist allerdings noch nicht bekannt). Drive by Wire gehört auch bei KTM zum guten Ton (bereits bei der 2012er 690 Duke) und auch eine Anti-Hopping Kupplung gehört zur Serienausstattung. KTM betont die nur alle 15’000 km fälligen Serviceintervalle und den niedrigen Benzinverbrauch. Letzteres ist ja gerade auf Fernreisen auch nicht zu verachten.

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BMW F 700 GS oder F 800 GS – Welche solls denn sein?

BMW hat bekanntlich vorgestern die beiden runderneuerten Enduros der Einsteiger- und der Mittelklasse vorgestellt. Die F 700 GS und die F 800 GS. Aber welche soll man denn nun als Interessent kaufen? Eine schwierige Frage. Natürlich kann man einfach nach der Optik entscheiden und wird sicher nicht enttäuscht werden. Egal welche man wählt. Die Motorleistung liegt nur 10 PS auseinander. Die Optik der F 700 GS wurde gegenüber der F 650 GS massiv verbessert (nur meine Meinung…). Die F 650 GS war bis jetzt als typisches „Frauenmotorrad“ bekannt. Mit der F 700 GS soll wohl vermehrt auch eine männliche Kundschaft angesprochen werden. BMW bezeichnet das Design ja als „maskuliner“ als vorher. Und auch die Farbe „Ostragrau metallic matt“, die zwar eher wie schlammbraun aussieht, spricht sicher eher eine männliche Kundschaft an.  So gross unterscheiden sich die beiden Modelle sonst nicht. Die Sitzhöhe der F 700 GS ist 6 cm tiefer und sie besitzt Guss- statt Speichenräder. Wer also nicht vor hat regelmässig auf Offroadpisten zu fahren und wer auf die Freiheit und Abenteuer Optik der F 800 GS verzichten kann, spart (vermutlich) einige Tausend Franken und kann bedenkenlos  zur F 700 GS greifen. Als Alltags und Tourenmotorrad für den Strassenbetrieb ist sie völlig ausreichend. Natürlich ist es dringend zu empfehlen beide Modelle vor dem Kauf ausgiebig probezufahren. Nachher wird die Entscheidung sicher leichter fallen.

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BMW überarbeitet die F 800 GS für 2013 moderat

Neben der F 650 GS hat BMW auch die Mittelklasse-Reiseenduro F 800 GS überarbeitet. Hier bleibt der Name jedoch gleich und die Modellbezeichnung stimmt auch mit dem tatsächlichen Hubraum des Motors überein. Während die F 700 GS eher den strassenorientierten urbanen Motorradfahrer / Motorradfahrerin anspricht, richtet sich die F 800 GS mehr an die offroadorientierte „Freiheit und Abenteuer“ Fraktion. Dazu bringt die F 800 GS weiterhin Speichenräder und ein geländetaugliches 21 Zoll Vorderrad mit. Da wurde nichts geändert. Auch die Motorleistung bleibt bei 85 PS. Schade dass nicht der aufgebohrte Motor aus der Husqvarna NUDA verbaut wurde. Die F 800 GS ist seit Jahren ein Verkaufshit. BMW weiss schon weshalb die F 800 GS im Gegensatz zur F 650 GS optisch nur moderat verändert wurde. Das Design passte nämlich schon wie es  war und wurde ja sogar ziemlich frech von Triumph kopiert. Ob das neue Design jetzt „maskuliner“ ist wie BMW meint, sei jetzt mal dahingestellt. Sportlich und dynamisch siehts auf jeden Fall aus.

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