2015 BMW F 800 R – Adieu Karl Dall Optik!

Die BMW F 800 R war wie einige andere BMW Motorräder bekannt für ihre assymetrischen Scheinwerfer. Auch liebevoll „Karl Dall Blick“ genannt. Das konnte man mögen oder auch nicht. Damit ist nun jedenfalls Schluss. Die F 800 R des Modelljahres 2015 kommt mit einem relativ normalen symmetrischen Scheinwerfer auf den Markt. Neben dem Scheinwerfer ist die auffallendste Neuerung die Upside-Down Gabel. Alles andere fällt für mich unter „minimale optische Überarbeitung“. Ich hätte ehrlich gesagt etwas mehr erwartet nach bald 6 Jahren auf dem Markt. Der Motor wird sogar seit bald 9 Jahren (2006 Debüt in der F 800 S) praktisch unverändert gebaut. Geändert wurde nur die Leistungsangabe. Neu werden offiziell 90 PS bei 8000 U/min angegeben. Insider wissen dass der Motor auf dem Prüfstand schon immer über 90 PS abgedrückt hat. Also wurde das nur der Realität angepasst. Insbesondere den Motor der Husqvarna NUDA 900, die ja nicht mehr gebaut wird, hätte ich gerne in der F 800 R gesehen. Das hätte dem Sound sehr gut getan.

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2015 Kawasaki Versys 650 – Facelift für den beliebten Allrounder

Neben der grossen Versys 1000 hat auch die kleine Schwester (oder Bruder) Versys 650 ein Facelift erhalten. Die auffälligste Neuerung ist sicher das  neue Design. Daneben gibts aber auch viele Detailverbesserungen.  Die Tankkapazität wurde um 2 Liter auf 21 Liter vergrössert. Die Bremsleistung wurde durch Änderungen an der Bremsanlage verbessert. Wie die Versys 1000 erhält auch die 650er ein besser integriertes Koffersystem (Optional lieferbar), LED Nebelschweinwerfer, Handschutz, Ganganzeige. Daneben gibts eine um 30 kg höhere Zuladung (210kg), neue 17 Zoll Räder, 41 mm Upside-down Gabel, einstellbarer Windschild und weitere interessante Neuerungen. Beim bekannten Paralleltwin Motor wurde der Drehmomentverlauf bei mittleren Drehzahlen optimiert und auch der Verbrauch wurde gesenkt. ABS ist in der Schweiz in der Serienausstattung enthalten.
Aktualisierung vom 4.12.2014: Die Schweizer Preise sind nun bekannt. Sie betragen für die Versys 650 CHF 9’490.– und für die Versys 650 Tourer  CHF 10’890.–. Beide sind ab sofort verfügbar.
> Diskussion bei Töff-Talk.ch

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EICMA 2012: Honda stellt die neue CB500 Modellreihe vor

Die Modellbezeichnung CB500 hat bei Honda eine sehr lange Tradition. Mit den früheren Modellen gleichen Namens haben die drei neuen Modelle jedoch absolut nichts mehr zu tun. Die drei neuen CB(R)500 kommen alle mit dem neuentwickelten 48 PS DOHC Paralleltwin. Honda verspricht für alle drei Modelle einen sehr geringen Benzinverbrauch von nur 3,7 l auf 100 km. Wie man unschwer erkennen kann, ist die maximale Leistung auf das ab nächstem Jahr in der EU gültige neue Leistungslimit der Ausweiskategorie „A beschränkt“ ausgelegt. Für die Schweiz werden weiterhin 34 PS (25 kW) Versionen gebaut bis zur Übernahme der EU Gesetzgebung (voraussichtlich 2015).

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EICMA 2012: BMW F 800 GT ABS ersetzt 2013 die F 800 ST

Seit 2006 hatte BMW die F 800 ST im Lieferprogramm. Ein Sporttourer in der Mittelklasse mit 85 PS. Angetrieben vom gleichen Zweizylinder Paralleltwin wie die Sportvariante F 800 S. Ein Verkaufsrenner waren weder S  noch ST. Warum eigentlich? Die S wurde letztes Jahr aus dem Programm gekippt. Der ST bleibt dieses Schicksal erspart. Sie lebt nun in der brandneuen F 800 GT fort. BMW hat die ST gründlich überarbeitet und nicht nur Kosmetik betrieben. Deshalb wohl auch der Namenswechsel. Der bewährte Motor wurde neu abgestimmt und leistet nun 90 PS bei 8000 U/min. Als Sekundärtrieb fungiert nach wie vor ein wartungsfreier Zahnriemen und keine Kette wie bei der F 800 R und der GS.

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BMW F 700 GS oder F 800 GS – Welche solls denn sein?

BMW hat bekanntlich vorgestern die beiden runderneuerten Enduros der Einsteiger- und der Mittelklasse vorgestellt. Die F 700 GS und die F 800 GS. Aber welche soll man denn nun als Interessent kaufen? Eine schwierige Frage. Natürlich kann man einfach nach der Optik entscheiden und wird sicher nicht enttäuscht werden. Egal welche man wählt. Die Motorleistung liegt nur 10 PS auseinander. Die Optik der F 700 GS wurde gegenüber der F 650 GS massiv verbessert (nur meine Meinung…). Die F 650 GS war bis jetzt als typisches „Frauenmotorrad“ bekannt. Mit der F 700 GS soll wohl vermehrt auch eine männliche Kundschaft angesprochen werden. BMW bezeichnet das Design ja als „maskuliner“ als vorher. Und auch die Farbe „Ostragrau metallic matt“, die zwar eher wie schlammbraun aussieht, spricht sicher eher eine männliche Kundschaft an.  So gross unterscheiden sich die beiden Modelle sonst nicht. Die Sitzhöhe der F 700 GS ist 6 cm tiefer und sie besitzt Guss- statt Speichenräder. Wer also nicht vor hat regelmässig auf Offroadpisten zu fahren und wer auf die Freiheit und Abenteuer Optik der F 800 GS verzichten kann, spart (vermutlich) einige Tausend Franken und kann bedenkenlos  zur F 700 GS greifen. Als Alltags und Tourenmotorrad für den Strassenbetrieb ist sie völlig ausreichend. Natürlich ist es dringend zu empfehlen beide Modelle vor dem Kauf ausgiebig probezufahren. Nachher wird die Entscheidung sicher leichter fallen.

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Die BMW F 650 GS mutiert zur F 700 GS

Nanu? Baut BMW den bekannten Paralleltwin neuerdings auch als 700 ccm Variante? Nein so ist es wohl nicht. Auch in der gründlich überarbeiteten Einsteigerenduro F 650 GS die neu F 700 GS heisst, werkelt derselbe Motor mit 798 ccm. Neuerdings leistet er jedoch 4 PS mehr als in der F 650 GS. 75 PS bei 7300 U/min und 77 Nm bei 5500 U/min. Das reicht locker um gut voranzukommen. Die Gesamtübersetzung wurde etwas verkürzt zugunsten einer besseren Fahrdynamik. Rahmen, Schwinge, Räder und Bereifung bleiben wie gehabt. Aber neuerdings erhält auch die F 700 GS eine Doppelscheibenbremse am Vorderrad. Das ist ganz sicher kein Luxus und wird die Bremsleistung markant verbessern.

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EICMA 2011: BMW stellt die optisch aufgefrischte F 800 R vor

Da lag ich hier wohl gründlich daneben mit meiner Spekulation, dass BMW den Motor der Husqvarna NUDA 900 R auch in der F 800 R einsetzen könnte. Aber immerhin gibts eine optische Auffrischung für die F 800 R. Das sogenannte „Windschild Sport“ das bis jetzt aufpreispflichtig war, wird nun serienmässig dazugeliefert. Und anstelle der ebenfalls aufpreispflichtigen Kühlerblenden gibts neue kombinierte Seitenteile, welche auch als Kühlerblenden fungieren. Sie sind in der jeweiligen Fahrzeugfarbe lackiert. Auch der Frontkotflügel wird neu statt mattschwarz in der Fahrzeugfarbe lackiert. Die Feder des Stossdämpfers ist neu in rot statt orange lackiert.

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