2015 BMW F 800 R – Adieu Karl Dall Optik!

Die BMW F 800 R war wie einige andere BMW Motorräder bekannt für ihre assymetrischen Scheinwerfer. Auch liebevoll „Karl Dall Blick“ genannt. Das konnte man mögen oder auch nicht. Damit ist nun jedenfalls Schluss. Die F 800 R des Modelljahres 2015 kommt mit einem relativ normalen symmetrischen Scheinwerfer auf den Markt. Neben dem Scheinwerfer ist die auffallendste Neuerung die Upside-Down Gabel. Alles andere fällt für mich unter „minimale optische Überarbeitung“. Ich hätte ehrlich gesagt etwas mehr erwartet nach bald 6 Jahren auf dem Markt. Der Motor wird sogar seit bald 9 Jahren (2006 Debüt in der F 800 S) praktisch unverändert gebaut. Geändert wurde nur die Leistungsangabe. Neu werden offiziell 90 PS bei 8000 U/min angegeben. Insider wissen dass der Motor auf dem Prüfstand schon immer über 90 PS abgedrückt hat. Also wurde das nur der Realität angepasst. Insbesondere den Motor der Husqvarna NUDA 900, die ja nicht mehr gebaut wird, hätte ich gerne in der F 800 R gesehen. Das hätte dem Sound sehr gut getan.

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2015 Suzuki GSX-S1000 – „Virus“ endlich ab Werk

Endlich hat Suzuki ein Einsehen mit den Fans von potenten Nakedbikes und bringt für 2015 ein sehr sportliches Nakedbike mit 1000 ccm und ABS auf den Markt. Jahrelang fehlte ein solches Motorrad im Suzuki Programm, so dass sich der Schweizer Importeur 2011 selber geholfen hat und auf eigene Faust eine Anzahl GSX-R 1000 des Jahrgangs 2010 hat umbauen lassen. Ausgeliefert wurden die „Virus“ dann 2012 nachdem die Homologation abgeschlossen war. Die ausländischen Suzuki Fans guckten damals etwas neidisch in die Schweiz. Wer sich nicht schon längst bei anderen Marken bedient hat, bekommt mit der GSX-S1000 ein schön gezeichnetes potentes Nakedbike. Da die Homologation noch nicht abgeschlossen ist, ist die Motorleistung noch nicht bekannt. Man schätzt aber, dass sie wie bei aktuellen Konkurrenten um 160 PS liegen dürfte. Über Leistungsmangel kann man also ganz sicher nicht klagen. Der Reihenvierzylinder stammt ursprünglich aus der GSX-R1000 des Jahrgangs 2005 bis 2008. Natürlich wurde er für den Einsatz in einem Nakedbike optimiert.
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Oberdan Bezzis neueste Designstudien Bimota BB-4 S und R

Der italienische Designer Oberdan Bezzi ist seit Jahren bekannt für seine wunderschönen Designstudien. Er nimmt sich oft bekannter alter Klassiker oder auch neuer Modelle an und zeichnet diese nach seinen Vorstellungen neu. Diesmal hat er sich mit dem neuen BMW Boxermotor mit Luft-Flüssigkeitskühlung, wie er in der neuen R 1200 GS und der RT, eingesetzt wird befasst. Im schwebt eine Bimota BB-4 mit Boxermotor vor. Es gibt alle Varianten. Die BB-4R ist ein Café Racer wahlweise mit modernem oder klassischem Design. Die BB-4S ist ein Nakedbike oder ein „Café Fighter“ wie Oberdan das nennt. Vielleicht lässt sich ja Bimota von Oberdans genialen Studien inspirieren. > Diskussion bei Töff-Talk.ch

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Ducati Monster 821 – die neue Monster für die Mittelklasse

Ducati bringt für 2015 eine neue Monster in der Mittelklasse. Angetrieben wird sie vom flüssigkeitsgekühlten Testastretta Motor mit 821 ccm,  112 PS und 91 Nm. Trocken soll die 821 180 kg wiegen. Das ist ein sehr guter Wert wenn sie fahrfertig unter 200 kg bleibt. Bei der Elektronik ist die neue Monster auf der Höhe der Zeit. Es gibt eine achtstufige Traktionskontrolle, ein ABS mit drei verschiedenen Modi und ein Ride-by-Wire Gasgriff. Im Gegensatz zur Monster 796, die eine schöne Einarmschwinge besitzt, kommt die 821 mit einer konventionellen Zweiarmschwinge. Die neue Duc ist neben dem traditionellen rot auch in schwarz und weiss erhältlich. Der Preis ist noch nicht bekannt. Leistungsmässig liegt sie zwischen der Monster 796 und der 1200. Es ist natürlich davon auszugehen dass sie die 796 ablösen wird. Ausgeliefert werden soll sie bereits ab Juli. > Diskussion bei Töff-Talk.ch

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BMW Concept Roadster – Vorbote der neuen R 1200 R?

BMW hat auch dieses Jahr für den Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2014 ein hochinteressantes Konzeptmotorrad auf die Räder gestellt. Letztes Jahr wurde an dieser Stelle die Concept Ninety vorgestellt, die teilweise das später vorgestellte Serienmotorrad R Nine T vorwegnahm. Dieses Jahr kommt die BMW Concept Roadster, welche mit Sicherheit ein Vorbote der bereits als Erlkönig gesichteten neuen R 1200 R ist. Die Concept Roadster besitzt den 125 PS starken luft-wassergekühlten Boxermotor, der 2013 in der R 1200 GS sein Debüt feierte. Der Motor steht bei diesem kompakten Roadster klar im Mittelpunkt und der Rest des Motorrads wurde darumherum geformt. Die Sitzposition ist sehr vorderradorientiert. Das selbsttragende, aus dem vollen gefräste Aluheck, ist schon eine sehr besondere Konstruktion, die optisch extrem leicht und luftig wirkt. Aber nicht nur das Heck wurde aus Aluminium gefräst, sondern auch weitere Teile wie etwa die seitlichen Lufteinlässe oder die Ventildeckel. Dazu passt auch der innovative Frontscheinwerfer der in Voll-LED Technik ausgeführt wurde. Quasi eine moderne Interpretation des klassischen Rundscheinwerfers.

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Der Quasinachfolger der Hornet – Honda CB650F

Die Honda CB600FA Hornet ist seit Jahren ein sehr beliebtes Modell im Honda Programm. Honda hat im Gegensatz zur japanischen Konkurrenz immer darauf verzichtet den Hubraum bei ihrem Mittelklasse Nakedbike aufzustocken. Suzuki, Yamaha und Kawasaki setzen bei vergleichbaren Motorrädern inzwischen alle auf 750-800ccm Hubraum. Honda blieb bei 600 ccm. Nun kommt die neue CB650F mit nur leicht auf 649ccm erweitertem Hubraum. Die Motorleistung sank sogar von 102 auf 87 PS. Honda hat den Motor jedoch Drehmoment optimiert. Er liefert  nun 63 Nm bei 8000 U/min. Die Maschine wurde von einem sehr jungen Team von Ingenieuren entwickelt, da sie in erster Linie junge Motorradfahrer ansprechen soll. Wert gelegt wurde auf eine aufgeräumte Motoroptik ohne sichtbare Kühlschläuche und geringen Benzinverbrauch.

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Neues attraktives Einsteigermotorrad – Yamaha MT-07

Yamaha ist definitiv aufgewacht. Erst vor einigen Wochen wurde die hochinteressante MT-09 mit Dreizylinder Motor und 115 PS vorgestellt. Nun kommt zur EICMA auch noch eine kleine Schwester mit einem 75 PS starken Zweizylinder Motor mit 689 ccm. Die Kurbelwelle des neuentwickelten Motors hat 270 Grad Hubzapfenversatz was sicher für einen interessanten Sound sorgen wird. Der Motor ist auch auf einen niedrigen Verbrauch optimiert, was in Verbindung mit dem 14 Liter Tank für eine ansprechende Reichweite und geringe Kosten sorgen wird. Die MT-07 richtet sich vermutlich an Einsteiger, die einfach ein schönes, handliches, emotionales aber trotzdem günstig zu betreibendes Motorrad haben wollen.

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Bös, böser – Kawasaki Z 1000 2014

Die Kawasaki Z 1000 ist seit Jahren erfolgreich am Markt. Die letzte gründliche Überarbeitung stammte aus dem Modelljahr 2010. Die 2014 er Ausgabe kommt nun in einem massiv radikaleren Design. Auch technisch gabs einige Änderungen. Diese stecken jedoch eher im Detail. Kawasaki verwendet den japanischen Begriff „Sugomi“ um das Aussehen und die Leistung zu beschreiben. Es ist von „intensiver Aura und Energie die von grossen Persönlichkeiten oder achtungsgebietenden Objekten“ ausgestrahlt wird die Rede. Ok wenn sie meinen…  Im Klartext bedeutet das dann messerscharfe Optik. Ein noch bissigeres Ansprechverhalten und brachiales Ansauggeräusch das den Fahrspass erhöhen soll. Die neue Big Piston Gabel ist auf sportliche Fahrweise ausgelegt und die neuen radial montierten Monobloc Bremssättel sollen das Bremsgefühl verbessern. Und zuguterletzt gibts auch noch einen neuen Fatbar Alulenker. Neu leistet der Motor 142 PS  bei 10’000 U/min und 111 Nm bei 7300 U/min. Der LED Scheinwerfer ist reflektorlos und trägt wesentlich zum aggressiven Design der neuen Z 1000 bei. Das Rücklicht ist ebenfalls in LED Bauweise ausgeführt. Bei den Rädern wurden 1,5 kg eingespart. Der Tank wurde auf 17 Liter Inhalt vergrössert. Der 15 Liter Tank des Vorgängermodells war wohl doch etwas knapp bemessen. Das Leergewicht beträgt übrigens 220 kg. Lieferbar ist die neue Z1000 ab Januar 2014 zum Preis von CHF 14’990.– für die normale und CHF 15’090.– für die Special Edition. > Diskussion bei Töff-Talk.ch

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BMW S 1000 R – die nackte S 1000 RR

Lange wurde darüber spekuliert. Gewissheit dass eine nackte S 1000 RR kommen wird, hatte man spätestens nach der Sichtung der ersten Erlkönige. Gespannt war man auch auf die Motorleistung. BMW hat den Motor der S 1000 RR für den Einsatz mit Rohrlenker wie erwartet etwas in der Spitzenleistung beschnitten aber ihm dafür etwas mehr Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich verliehen. Das Triebwerk leistet im Roadstersetup 160 PS bei 11’000 U/min und 112 Nm bei 9250 U/min. Erstaunlicherweise ist die nackte Version mit 207 kg etwas schwerer als die verschalte Doppel R. Aber 160 PS bei 207 kg werden trotzdem für mehr als nur ausreichende Fahrleistungen sorgen. Bis 7500 U/min liefert der Motor übrigens stets 10 Nm mehr Drehmoment als die S 1000 RR. Für den Einsatz auf Landstrassen ist das auf jeden Fall sinnvoller als eine maximale Spitzenleistung. Die automatische Stabilitätskontrolle ASC, Race-ABS und zwei Fahrmodi (Rain und Road) gehören zur Serienausstattung. Als Sonderausstattung gibt es die dynamische Traktionskontrolle DTC (mit Schräglagensensor) und den zusätzlichen Fahrmodi Dynamic und Dynamic Pro. Ebenfalls als Sonderausstattung ist die semiaktive Fahrwerksregelung DDC der HP4 zu haben. Die Aprilia Tuono V4R, Ducati Streetfighter und KTM 1290 Superduke bekommen mit der S 1000 R sicher einen starken Mitbewerber. Edit 18.11.2013: Die S 1000 R wird in der Schweiz ab CHF 14’900.– angeboten werden. Das ist ein absoluter Kampfpreis!
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