Herbstliche Juratour bei wunderbarem Wetter
Dass der Herbst Einzug gehalten hat, habe ich ja an dieser Stelle bereits einmal festgestellt. Heute fielen nun die Temperaturen soweit in den Keller, dass ich meine wärmste Thermowäsche und die dicken Handschuhe mit dem miesen Griffgefühl hervorkramen musste. Diese Kombination hatte sich dann bei 6 Grad Temperatur in der Früh bei der Abfahrt und unterwegs bei noch kühleren 4,5 Grad auf dem Scheltenpass sehr bewährt. Die unentbehrliche Griffheizung kam natürlich auch wieder zum Einsatz. So lässt sich bei angepasster Fahrweise auch eine schöne Jurarunde geniessen. Hinter dem Scheltenpass riss dann sogar die graue Hochnebeldecke auf und es herrschte für den Rest der Tour perfektes, sonniges Herbstwetter mit stahlblauem Himmel und "angenehmen" 12 Grad.
Der Herbst – Zeit für Heizgriffe
Vorgestern unterschied sich die Wetterprognose leider doch relativ stark von der Wirklichkeit. Petrus hält sich ja leider nicht immer so zuverlässig an die Vorhersagen der menschlichen Wetterfrösche. Nun denn... Motorradfahren kann man natürlich trotzdem. Aber mit der richtigen Ausrüstung machts ungleich mehr Spass. Bei meist 9,5 bis 12 Grad Lufttemperatur im Jura und dünnen Handschuhen mit Gore Tex Membrane war ich doch verdammt froh um die Heizgriffe meiner BMW. Diese waren praktisch während der ganzen Tour eingeschaltet. Wohlig warme Hände auf Knopfdruck. Wie angenehm. Früher musste in Fahrpausen jeweils der heisse Auspuff oder der Motorblock als Handwärmer herhalten. Die Heizgriffe dienen nun quasi als Saisonverlängerung. Eigentlich unverständlich dass nicht mehr Hersteller dieses nützliche Zubehör als Option ab Werk anbieten und man sich meist im Zubehörhandel eindecken muss (Z.b. bei Daytona oder Saito). Ich werde jedenfalls kaum mehr ein Motorrad ohne Heizgriffe kaufen (oder sofort nachrüsten lassen). Meinetwegen kann man mich jetzt als Weichei bezeichnen. Damit kann ich leben
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Emmentaler Herbsttour
Möglicherweise war das heute einer der letzten schönen Herbsttage in diesem Jahr. Optimal wenn man frei hatte und das Prachtswetter nutzen konnte. Z.b. für eine Motorradtour... Unsere Tour führte uns über den Schallenberg ins Emmental und von dort auf meist kleineren und wenig befahrenen Strassen wieder zurück ins Luzerner Hinterland. Eigentlich nichts Besonderes aber trotzdem immer wieder schön. Normalerweise fahre ich die ungefähr 170 Kilometer alleine im Eiltempo ohne Pausen als Feierabendtour. Heute wurde sie durch Mittags- und Dessertpausen auf sonnigen Restaurantterrassen etwas verlängert. Die Route bot immer wieder herrliche Ausblicke auf das Nebelmeer im Tal. Auf schattigen Abschnitten war allerdings Vorsicht geboten, da die Strassen oft nass und mit Laub oder Dreck verunreinigt waren. Der Herbst ist also definitiv da!