Fahrbericht SkyTeam Skymax PRO 125

SkyTeam? Was zum Teufel hat das mit Motorrädern zu tun? Das tönt doch eher wie eine Fluggesellschaft. Das war mein erster Gedanke als ich von Maurus Thomann angefragt wurde, ob ich Interesse hätte eines der von ihm und seinem Bruder vertriebenen Motorräder zu testen. So falsch ist das übrigens gar nicht. Es existiert tatsächlich eine gleichnamige Luftfahrtallianz. Aber um die gehts hier nicht. Es geht um den Hongkonger Motorradhersteller namens SkyTeam. Dieser chinesische Hersteller baut vor allem Replikas verschiedener kleiner Honda und Suzuki Motorräder aus den sechziger, siebziger und achtziger Jahren. Viele kennen vielleicht noch die kleinen Honda Dax, Monkey und Gorilla (ja die hiessen wirklich so) Bikes. Oder auch die Suzuki RV Modelle mit Ballonreifen. Die Originale werden seit Jahren nicht mehr gebaut. Die Technik wurde allerdings (zum Glück) nicht 1 zu 1 übernommen. In den Replikas sind überall 12 Volt Lichtmaschinen verbaut. Und anstelle der 3-Gang Getriebe kommen 4-Gang Getriebe zum Einsatz. Ausserdem gibts vorne auch Scheiben- statt Trommelbremsen. Die Bedienung ist ganz konventionell mit Handkupplung und Fussschaltung. Sie sind also wie ein grosses Motorrad zu bedienen und nicht wie ein Automatikroller. Gestartet wird komfortabel per E-Starter.

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EICMA 2012: KTM 390 Duke ABS – viel Motorradspass für wenig Geld

Die Duke Familie gibts mittlerweile in fünf Hubraumvarianten. Neben den Dukes mit 125, 200, 690 und 990 ccm Hubraum gibt es ab 2013 auch ein Modell mit 390 ccm oder genauer 373,2 ccm Hubraum. Sozusagen die goldene Mitte. Der neue Einzylinder Viertaktmotor der 390 Duke leistet 44 PS und muss nur ca. 150 kg Motorrad + Fahrer bewegen. Der Rahmen wurde von der 125/200er übernommen. Das Trockengewicht (ohne Kraftstoff) beträgt nur 139 kg. Ein abschaltbares Bosch ABS vom Typ 9M ist natürlich trotzdem mit an Bord. Im Gegensatz zu den kleineren Dukes kommen die Reifen bei der 390 er nicht aus Indien sondern aus Deutschland von Metzeler. Der Preis liegt in der Schweiz bei CHF 6’320.–. Eine kleine Duke als Zweitmotorrad neben dem schweren Tourenschiff? Wäre doch eine Idee. Mehr Motorradspass für weniger Geld gibts vermutlich nirgends. > Diskussion bei Töff-Talk

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EICMA 2012: KTM 690 Duke R – die verschärfte 690 Duke für 2013

Viele haben ja die 2012er 690 Duke als „zu weichgespült“ kritisiert. Diesem Vorwurf tritt KTM nun mit der neuen 690 Duke R entgegen. KTM hat die R Version mit diversen Teilen der 690 Duke aus dem „690 Duke European Junior Cup“ aufgepeppt. Das Fahrwerk ist deutlich straffer abgestimmt und voll einstellbar. Der Standardendschalldämpfer wurde gegen ein Modell des slowenischen Edelherstellers Akrapovic getauscht und der Motor hat ein anderes Mapping bekommen. Die R Version ist so direkt ab Werk rennstreckentauglich. Allerdings macht so ein Motorrad doch viel mehr Spass auf einer netten kurvigen Strecke. Supersportler ärgern dürfte mit diesem 70 PS starken und nur 146 kg (trocken) leichten Gerät kein Problem sein… Der Preis liegt bei CHF 12’420.– (690 Duke CHF 10’120.–)
> Diskussion bei Töff-Talk

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EICMA 2012: Husqvarna zeigt die Retro-Enduro Concept BAJA

Die Concept BAJA wurde optisch im Stil der erfolgreichen Husqvarna Enduros der 1960er und 1970er Jahre gehalten. Angetrieben wird dieses Konzeptmotorrad jedoch von einem aktuellen flüssigkeitsgekühlten Einzylinder-Viertaktmotor. Nähere Angaben macht Husqvarna nicht aber es ist anzunehmen, dass es sich um den 58 PS starken Motor aus den TR650 Modellen handelt. Beim Fahrwerk wurde erstaunlicherweise auf die damals aktuellen Stereofederbeine verzichtet. Stattdessen kommt ein moderner Monodämpfer zum Einsatz. Ob und wann dieses Motorrad zu kaufen sein wird ist nicht bekannt.  > Diskussion bei Töff-Talk

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KTM 690 SMC-R 2012 – ein subjektiver Fahrbericht

Gastbeitrag von Pat*: Sumos sind hochbeinige Einzylinder mit 17″ Rädern. Dank ihrer Agilität und der Risikobereitschaft ihrer Fahrer ärgern diese manchmal im engen Winkelwerk, haben aber leistungsmässig keinen Stich mehr gegen ‚richtige‘ Motorräder, sobald sich die Strecke etwas öffnet…

Haha, vergiss das ganz schnell wieder! Das mag in grauer Vorzeit im Hinterland gegolten haben, als manch ein Bauernsohn seine Yamaha TT 600 mit Strassenrädern aufpeppte. Die 2012er KTM 690 SMC-R hat damit rein gar nix zu tun.

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EICMA 2011: KTM Freeride 350 – Mountainbike mit Motor

KTM hat mit der Freeride 350 ein wirklich ultraleichtes Motorrad auf die Räder gestellt. Sage und schreibe nur 99,5 kg wiegt sie! Dazu kommen 5,5 l Kraftstoff. Ihr werdet es schon gemerkt haben. Für die grosse Tour ist die Freeride 350 definitiv nicht gemacht. Auf den Werbebildern und im Video ist sie auf Singletrails in den Bergen und auf DH Pisten zu sehen. Das Problem dabei: Dort herrscht im allgemeinen ein striktes Fahrverbot für Motorfahrzeuge. Einsatzgebiet sind dann in der Schweiz höchstens noch die wenigen Schotterstrassen ohne Fahrverbot oder abgesperrte Pisten und Kiesgruben. Oder dann nimmt man eben den Weg in die Schotterreviere des benachbarten Auslandes unter die Räder. Am besten jedoch im Transporter.

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EICMA 2011: KTM 690 Duke für 2012 praktisch komplett neu entwickelt – jetzt mit ABS

KTM gab sich nicht mit einer einfachen Modellpflege zufrieden, sondern hat die 690 Duke praktisch komplett neu entwickelt. 90% der Teile sind neu. Das kommt der Alltagstauglichkeit aber auch dem Preis zugute. Duke fahren war nie günstiger. Die Duke bleibt jedoch trotzdem was sie schon immer war: Eine puristische sportliche Einzylinder-Fahrmaschine ohne viel Schnickschnack. Die 2012er Duke wird mit einem nur ein Kilogramm wiegenden ABS von Bosch ausgeliefert. Sehr löblich.

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