EICMA 2012: KTM 390 Duke ABS – viel Motorradspass für wenig Geld

Die Duke Familie gibts mittlerweile in fünf Hubraumvarianten. Neben den Dukes mit 125, 200, 690 und 990 ccm Hubraum gibt es ab 2013 auch ein Modell mit 390 ccm oder genauer 373,2 ccm Hubraum. Sozusagen die goldene Mitte. Der neue Einzylinder Viertaktmotor der 390 Duke leistet 44 PS und muss nur ca. 150 kg Motorrad + Fahrer bewegen. Der Rahmen wurde von der 125/200er übernommen. Das Trockengewicht (ohne Kraftstoff) beträgt nur 139 kg. Ein abschaltbares Bosch ABS vom Typ 9M ist natürlich trotzdem mit an Bord. Im Gegensatz zu den kleineren Dukes kommen die Reifen bei der 390 er nicht aus Indien sondern aus Deutschland von Metzeler. Der Preis liegt in der Schweiz bei CHF 6’320.–. Eine kleine Duke als Zweitmotorrad neben dem schweren Tourenschiff? Wäre doch eine Idee. Mehr Motorradspass für weniger Geld gibts vermutlich nirgends. > Diskussion bei Töff-Talk

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EICMA 2012: Honda stellt die neue CB500 Modellreihe vor

Die Modellbezeichnung CB500 hat bei Honda eine sehr lange Tradition. Mit den früheren Modellen gleichen Namens haben die drei neuen Modelle jedoch absolut nichts mehr zu tun. Die drei neuen CB(R)500 kommen alle mit dem neuentwickelten 48 PS DOHC Paralleltwin. Honda verspricht für alle drei Modelle einen sehr geringen Benzinverbrauch von nur 3,7 l auf 100 km. Wie man unschwer erkennen kann, ist die maximale Leistung auf das ab nächstem Jahr in der EU gültige neue Leistungslimit der Ausweiskategorie „A beschränkt“ ausgelegt. Für die Schweiz werden weiterhin 34 PS (25 kW) Versionen gebaut bis zur Übernahme der EU Gesetzgebung (voraussichtlich 2015).

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Kawasaki Ninja 300 – runderneuertes Einsteigermotorrad für 2013

Kawasaki ersetzt die Ninja 250R, ihren Verkaufsschlager der 34 PS Klasse, durch einen Nachfolger mit deutlich vergrössertem Hubraum und weiteren sinnvollen Neuerungen. Die neue Ninja 300 kommt 2013 mit 296 ccm Hubraum und einer maximalen Leistung von 29 kW (39 PS). Um den Hubraum zu erhöhen wurde der Hub des Reihenzweizylinders von 41,2 mm auf 49 mm geändert. Die  Bohrung blieb mit 62 mm gleich. Um die Leistung zu erhöhen wurden diverse Details im Motor verändert. Unter anderem wurden auch die Kolben leichter. Trotz grösserem Hub erhöht sich die Maximaldrehzahl von 13’000 auf 13’250 U/min. Die Leistung von 39 PS macht zurzeit in der Schweiz allerdings keinen Sinn, da man damit weder die A beschränkt noch die A unbeschränkt Prüfung ablegen kann. Es ist also anzunehmen dass für die  Schweiz eine 34 PS Version kommen wird. In Deutschland dürfen 18 jährige Motorradeinsteiger ab 1.1.2013 48 PS starke Motorräder fahren. Neu gibts auch eine rennsporterprobte Anti-Hopping Kupplung.

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BMW F 700 GS oder F 800 GS – Welche solls denn sein?

BMW hat bekanntlich vorgestern die beiden runderneuerten Enduros der Einsteiger- und der Mittelklasse vorgestellt. Die F 700 GS und die F 800 GS. Aber welche soll man denn nun als Interessent kaufen? Eine schwierige Frage. Natürlich kann man einfach nach der Optik entscheiden und wird sicher nicht enttäuscht werden. Egal welche man wählt. Die Motorleistung liegt nur 10 PS auseinander. Die Optik der F 700 GS wurde gegenüber der F 650 GS massiv verbessert (nur meine Meinung…). Die F 650 GS war bis jetzt als typisches „Frauenmotorrad“ bekannt. Mit der F 700 GS soll wohl vermehrt auch eine männliche Kundschaft angesprochen werden. BMW bezeichnet das Design ja als „maskuliner“ als vorher. Und auch die Farbe „Ostragrau metallic matt“, die zwar eher wie schlammbraun aussieht, spricht sicher eher eine männliche Kundschaft an.  So gross unterscheiden sich die beiden Modelle sonst nicht. Die Sitzhöhe der F 700 GS ist 6 cm tiefer und sie besitzt Guss- statt Speichenräder. Wer also nicht vor hat regelmässig auf Offroadpisten zu fahren und wer auf die Freiheit und Abenteuer Optik der F 800 GS verzichten kann, spart (vermutlich) einige Tausend Franken und kann bedenkenlos  zur F 700 GS greifen. Als Alltags und Tourenmotorrad für den Strassenbetrieb ist sie völlig ausreichend. Natürlich ist es dringend zu empfehlen beide Modelle vor dem Kauf ausgiebig probezufahren. Nachher wird die Entscheidung sicher leichter fallen.

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Die BMW F 650 GS mutiert zur F 700 GS

Nanu? Baut BMW den bekannten Paralleltwin neuerdings auch als 700 ccm Variante? Nein so ist es wohl nicht. Auch in der gründlich überarbeiteten Einsteigerenduro F 650 GS die neu F 700 GS heisst, werkelt derselbe Motor mit 798 ccm. Neuerdings leistet er jedoch 4 PS mehr als in der F 650 GS. 75 PS bei 7300 U/min und 77 Nm bei 5500 U/min. Das reicht locker um gut voranzukommen. Die Gesamtübersetzung wurde etwas verkürzt zugunsten einer besseren Fahrdynamik. Rahmen, Schwinge, Räder und Bereifung bleiben wie gehabt. Aber neuerdings erhält auch die F 700 GS eine Doppelscheibenbremse am Vorderrad. Das ist ganz sicher kein Luxus und wird die Bremsleistung markant verbessern.

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Kurzfahrbericht Yamaha XJ6 N

Als erstes möchte ich festhalten, dass dieser, wie auch alle anderen Fahrberichte von mir, nur meine eigene Meinung wiedergeben. Ich werde von niemandem gesponsert und kann somit gnadenlos ehrliche Berichte schreiben. Das hat doch grosse Vorteile wie ich finde.

Letzten Donnerstag gab ich meine R 1200 R bei meinem Händler zum 10’000er Service ab. Als Ersatzmotorrad durfte ich eine Yamaha XJ6 N mitnehmen. Die XJ6 N war mir nicht unbekannt, da ich sie schon letztes Jahr mal ausgiebig durchs Luzerner Hinterland gescheucht hatte. Damals kam ich zum Schluss dass es wohl kaum ein einfacher zu fahrendes Motorrad als dieses gäbe. Diesmal musste eine kürzere Fahrt über den Glaubenberg reichen. Der letztjährige Eindruck hat sich absolut bestätigt. Die XJ6 N ist ein extrem handliches und einfach zu fahrendes Motorrad. Die Leistung des  flüssigkeitsgekühlten Vierzylindermotors mit 600 ccm reicht auch für zügigere Überholvorhänge aus. 78 PS  liegen bei 10’000 U/min an der Kurbelwelle an. Wer sich wie ich drehmomentstarke Zweizylindermotoren gewöhnt ist, muss sich etwas umgewöhnen. Für Anfänger halte ich jedoch einen Reihenvierzylinder für deutlich geeigneter. Nachdem ich die wirklich sehr geringe Schräglagenfreiheit des grösseren Bruders der XJ6 N, der FZ8, an dieser Stelle heftig kritisiert hatte, muss ich sagen dass die XJ6 N so rein subjektiv etwas später als die FZ8 mit den Fussrasten aufsetzt. Ich kann mich natürlich irren.

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