2015 Yamaha MT-09 Tracer – der Allrounder für alle Fälle

Die erfolgreiche MT-09 Familie bekommt abermals Zuwachs. Das neue Familienmitglied nennt sich MT-09 Tracer. Es handelt sich dabei um eine MT-09 mit Halbschale, die so etwas mehr Wetterschutz bietet als die nackte Variante. Kein Spezialist sondern ein Allrounder, der sicher für die Feierabendrunde genau so gut geeignet ist, wie für die grosse Urlaubstour. Die Tracer könnte gut als Nachfolger der TDM durchgehen, welche eine ähnliche Charakteristik hatte. Die Ergonomie wurde gegenüber der MT-09 auf grösseren Komfort getrimmt. Der Tank wurde um 4 Liter auf 18 Liter Inhalt vergrössert und verbessert die Reichweite deutlich. Neben einem ABS gibts auch eine abschaltbare Traktionskontrolle. Mit 210 kg fahrfertig ist die MT-09 Tracer naturgemäss schwerer als die nackte MT-09 aber immer noch ausgesprochen leicht für ein solches Motorrad.
Aktualisierung vom 4.12.2014: Der Schweizer Preis für die Yamaha MT-09 Tracer beträgt CHF 12’590.–.
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2015 Kawasaki Ninja H2R – unglaubliche 326 PS für die Rennstrecke!

Auf der Intermot vor einem Monat wollte Kawasaki mit den Details noch nicht so recht rausrücken (Töffblog hat berichtet). Das haben sie erst auf der EICMA getan. Nun ist es also offiziell. Der aufgeladene Einlitervierzylinder der Ninja H2R leistet unfassbare 326 PS mit Ram Air Effekt. Der Kompressor wurde komplett im eigenen Haus entwickelt. Kawasaki ist somit unabhängig von Zulieferern. Ausserdem ist der Lader so auch perfekt auf den Motor der H2R abgestimmt. Platziert ist der Kompressor zentral hinter der Zylinderreihe und verteilt die komprimierte Ansaugluft auf alle vier Zylinder gleichmässig. Angetrieben wird er durch die Kurbelwelle über ein Planetengetriebe, das die Drehzahl um den Faktor 9,2 gegenüber der Kurbelwelle erhöht. Bei 14’000 U/min des Motors dreht der Lader also mit fast 130’000 U/min.

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2015 Yamaha YZF-R1 und YZF-R1M – Endlich!

Lange hats gedauert aber nun bläst Yamaha bei den Supersportlern wieder zum Angriff. Die neue YZF-R1 hat mit der alten praktisch nichts mehr gemeinsam. Yamaha macht keine halben Sachen und so kann sie der etablierten Konkurrenz mit vollgetankt 199 kg und 200 PS problemlos Paroli bieten.  Auch der neue Motor arbeitet wieder nach dem Crossplane-Prinzip (ungleichmässiger Hubzapfenversatz) und bietet deshalb auch wieder den charakteristischen R1 Sound, der leicht mit demjenigen eines V4 verwechselt werden könnte. 200 PS bei 13’500 U/min und 112 NM bei 11’500 U/min sind die Eckdaten. Der neue ultraleichte Yamaha typische Deltabox Rahmen besteht aus einer Aluminium-Magnesium Legierung. Die Auspuffanlage ist praktisch komplett aus Titan gefertigt.

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2015 Kawasaki Ninja H2 – Die Kompressor Ninja für die Strasse!

Nach der Vorstellung der Ninja H2R auf der Intermot in Köln, wurde auf der EICMA in Mailand nun auch die Ninja H2 als Strassenversion vorgestellt. Die Eckdaten sind vielleicht etwas weniger spektakulär als erwartet. Kawasaki hält sich nämlich an ein Gentlemen’s Agreement, welches besagt dass Strassenmotorräder nicht mit mehr als 200 PS auf den Markt kommen sollen. So leistet die H2 „nur“ 200 PS bei 10’000 U/min und bietet 133,5 Nm bei 10’500 Nm. 200 PS leisten auch Saugmotoren. Z.b. die BMW S 1000 RR.  Dies dann allerdings bei deutlich höherer Drehzahl von 13’500 U/min. Das Drehmoment ist hingegen deutlich höher mit 133,5 Nm bei 10’500 U/min gegenüber einer S 1000 RR die nur 113 Nm bei 10’500 U/min bietet. Der ganze Motorblock  der H2 ist auf die über 300 PS Leistung der H2R ausgelegt. Man kann sich gut vorstellen dass die H2 mit wenigen einfachen Massnahmen in der Leistung gesteigert werden kann….  Ein Leichtgewicht ist die H2 übrigens nicht. Sie wiegt 238 kg (nehme an mit vollem Tank aber Kawasaki macht da keine näheren Angaben).  Das Design ist wirklich aussergewöhnlich und unterscheidet sich deutlich von anderen Supersportlern. Da haben die Kawasaki Designer wirklich grossartige Arbeit geleistet. Kompliment. Man munkelt übrigens von einem Verkaufspreis von 30’000 Euro. Ein Massenprodukt wird und soll die Ninja H2 also sicher nicht werden.
Aktualisierung vom 4.12.2014: Der Schweizer Preis ist nun bekannt. Er beträgt: CHF 28’490.–. Bestellbar ist die Ninja H2 ab sofort.
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2015 BMW S 1000 XR – Multistrada aus Berlin*…

Das ist jetzt zwar etwas provokant aber im Grunde genommen ist sonnenklar, wen BMW mit der neuen S 1000 XR im Visier hat. Es ist die seit Jahren sehr erfolgreiche Ducati Multistrada. Die Erlkönige der S 1000 XR wurden auch mit Multistradas auf Probefahrt gesehen. Klar unterscheidet sich die XR von der Multistrada stark. Insbesondere der Motor ist komplett anders. Ein Reihenvierzylinder ist nicht mit einem V2 vergleichbar. Eine Einarmschwinge bietet die XR ebenfalls nicht. Optisch sind zwischen XR und Multistrada aber durchaus einige Parallelen auszumachen. BMW spricht mit der XR auch Kunden an, die aus irgendwelchen Gründen keine R 1200 GS wollen. Der Neuling ist im Gegensatz zur GS klar auf reinen Strassenbetrieb optimiert und gehört nicht demselben Motorradsegment an. BMW nennt es „Adventure Sport“ was ich als ziemlich passend empfinde.

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2015 BMW F 800 R – Adieu Karl Dall Optik!

Die BMW F 800 R war wie einige andere BMW Motorräder bekannt für ihre assymetrischen Scheinwerfer. Auch liebevoll „Karl Dall Blick“ genannt. Das konnte man mögen oder auch nicht. Damit ist nun jedenfalls Schluss. Die F 800 R des Modelljahres 2015 kommt mit einem relativ normalen symmetrischen Scheinwerfer auf den Markt. Neben dem Scheinwerfer ist die auffallendste Neuerung die Upside-Down Gabel. Alles andere fällt für mich unter „minimale optische Überarbeitung“. Ich hätte ehrlich gesagt etwas mehr erwartet nach bald 6 Jahren auf dem Markt. Der Motor wird sogar seit bald 9 Jahren (2006 Debüt in der F 800 S) praktisch unverändert gebaut. Geändert wurde nur die Leistungsangabe. Neu werden offiziell 90 PS bei 8000 U/min angegeben. Insider wissen dass der Motor auf dem Prüfstand schon immer über 90 PS abgedrückt hat. Also wurde das nur der Realität angepasst. Insbesondere den Motor der Husqvarna NUDA 900, die ja nicht mehr gebaut wird, hätte ich gerne in der F 800 R gesehen. Das hätte dem Sound sehr gut getan.

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2015 Ducati Multistrada – Alles neu!

Ducati hat heute auf der EICMA in Mailand die völlig neue Multistrada 1200 für das Modelljahr 2015 vorgestellt. Das Erfolgsmodell ist eines der wichtigsten Modelle im Ducati Portfolio und deshalb kriegt die Multistrada auch praktisch alle technischen Gimmicks, die zurzeit möglich sind. Eine Premiere in einem Motorrad ist der Motor, der neben der desmodromischen Ventilsteuerung auch noch variable Ventilsteuerzeiten bietet. Das kannte man bisher nur aus dem Automobilbau. Der neue Motor liefert nun 160 PS bei 9500 U/min und das maximale Drehmoment von 136 Nm liegt schon bei 7500 U/min an. Ich glaube das reicht gut um flott voranzukommen. Serienmässig gibts nun wie bei KTM auch das Bosch-Kurven-ABS. Die S Version kommt auch noch mit Kurvenlicht, TFT Display und dem aktiven Skyhook („Himmelshaken“) Fahrwerk. Wheelie-, Traktionskontrolle und verschiedene Fahrmodi gibts sogar serienmässig in allen Multistrada Versionen. Ich bin sicher dass die Erfolgsgeschichte mit der neuen 2015er Multistrada nahtlos fortgesetzt werden kann! > Diskussion bei Töff-Talk.ch

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2015 Suzuki GSX-R1000 – jetzt endlich mit ABS!

Die 2015er Ausgabe des legendären Supersportlers aus dem Hause Suzuki, ist technisch nicht gross verändert worden. Aber es gibt nun endlich ein ABS! Die Konkurrenz bietet schon seit Jahren Supersportler mit elektronischen Fahrhilfen an. Nicht nur ABS sondern auch Traktionskontrollen, Launch Control usw. Suzuki hat bis jetzt darauf verzichtet. Gerüchten zufolge solls aber nächstes Jahr eh eine komplett neue GSX-R1000 geben.
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2015 Suzuki GSX-S1000F – neuer Sporttourer von Suzuki

Die ebenfalls neue GSX-S1000 erhält eine verkleidete Schwester. Suzuki nutzt wie Kawasaki und BMW das Baukastenprinzip und baut auf der Basis eines Nakedbikes auch einen verkleideten Sporttourer. Somit entsprechen auch die technischen Daten weitgehend der nackten Schwester. Die Motorleistung ist noch nicht bekannt. Für die Verzögerung sorgen Radialbremszangen von Brembo. ABS und Traktionskontrolle mit 3 Modi sind ebenfalls an Bord. LED Blinker und Rücklicht sind Serie.

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2015 Suzuki GSX-S1000 – „Virus“ endlich ab Werk

Endlich hat Suzuki ein Einsehen mit den Fans von potenten Nakedbikes und bringt für 2015 ein sehr sportliches Nakedbike mit 1000 ccm und ABS auf den Markt. Jahrelang fehlte ein solches Motorrad im Suzuki Programm, so dass sich der Schweizer Importeur 2011 selber geholfen hat und auf eigene Faust eine Anzahl GSX-R 1000 des Jahrgangs 2010 hat umbauen lassen. Ausgeliefert wurden die „Virus“ dann 2012 nachdem die Homologation abgeschlossen war. Die ausländischen Suzuki Fans guckten damals etwas neidisch in die Schweiz. Wer sich nicht schon längst bei anderen Marken bedient hat, bekommt mit der GSX-S1000 ein schön gezeichnetes potentes Nakedbike. Da die Homologation noch nicht abgeschlossen ist, ist die Motorleistung noch nicht bekannt. Man schätzt aber, dass sie wie bei aktuellen Konkurrenten um 160 PS liegen dürfte. Über Leistungsmangel kann man also ganz sicher nicht klagen. Der Reihenvierzylinder stammt ursprünglich aus der GSX-R1000 des Jahrgangs 2005 bis 2008. Natürlich wurde er für den Einsatz in einem Nakedbike optimiert.
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2015 Ducati Scrambler Familie – die Legende aus den Sechzigern ist wieder da

Dass Ducati an der Entwicklung eines neuen ungewöhnlichen Motorrads arbeitet, wusste man schon länger. Schon vor Monaten durften die Besucher der World Ducati Week 2014 in einem gelben Container die Scrambler anschauen aber nicht fotografieren. An der Intermot war es jetzt endlich soweit. Ducati präsentierte nicht nur eine Scrambler sondern gleich vier davon. Jede Variante hat ihren eigenen Stil. Die Scrambler sei kein Retro-Bike, sondern sei das legendäre Motorrad aus den 70er, wie wenn es einfach weitergebaut worden wäre. Angetrieben wird die Scrambler vom luftgekühlten 803 ccm Twin aus der Ducati 796. Vollgetankt soll sie nur 186 kg wiegen. 75 PS und 68 Nm reichen um flott voranzukommen, ohne dass man mit einem Bein im Knast steht. ABS ist serienmässig und zahlbar ist sie auch noch. Das könnte ein Volltreffer werden. Die Preise für die Schweiz: Scrambler Icon in rot: CHF 9’990.–, in Gelb-Schwarz CHF 10’190.–. Scrambler Urban Enduro, Classic und Full Throttle je ab: CHF 11’990.–.  > Diskussion bei Töff-Talk.ch

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2015 Kawasaki Versys 650 – Facelift für den beliebten Allrounder

Neben der grossen Versys 1000 hat auch die kleine Schwester (oder Bruder) Versys 650 ein Facelift erhalten. Die auffälligste Neuerung ist sicher das  neue Design. Daneben gibts aber auch viele Detailverbesserungen.  Die Tankkapazität wurde um 2 Liter auf 21 Liter vergrössert. Die Bremsleistung wurde durch Änderungen an der Bremsanlage verbessert. Wie die Versys 1000 erhält auch die 650er ein besser integriertes Koffersystem (Optional lieferbar), LED Nebelschweinwerfer, Handschutz, Ganganzeige. Daneben gibts eine um 30 kg höhere Zuladung (210kg), neue 17 Zoll Räder, 41 mm Upside-down Gabel, einstellbarer Windschild und weitere interessante Neuerungen. Beim bekannten Paralleltwin Motor wurde der Drehmomentverlauf bei mittleren Drehzahlen optimiert und auch der Verbrauch wurde gesenkt. ABS ist in der Schweiz in der Serienausstattung enthalten.
Aktualisierung vom 4.12.2014: Die Schweizer Preise sind nun bekannt. Sie betragen für die Versys 650 CHF 9’490.– und für die Versys 650 Tourer  CHF 10’890.–. Beide sind ab sofort verfügbar.
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