Produktion bei Husqvarna in Italien eingestellt

Vor drei Monaten hat BMW bekanntlich Husqvarna an die Firma Pierer Industrie AG verkauft (auch hier war darüber zu lesen). Die Verkäufe sind wohl schon letztes Jahr nicht ganz nach Wunsch gelaufen. Dies trotz neuen Strassenmodellen auf BMW Basis (NUDA und TR650). Aber das war Herrn Pierer sicher schon vor dem Vertragsabschluss bekannt. 12’000 unverkaufte Motorräder sollen in Italien auf Halde stehen. Deshalb hat der neue Eigentümer nun die Notbremse gezogen und die Fabrik „vorübergehend“ geschlossen. Interesse an der Weiterentwicklung der Produkte besteht anscheinend keines mehr. Das war zu erwarten, weil der Eigner von Pierer Industrie gleichzeitig als CEO von KTM, dem Hauptkonkurrenten von Husqvarna, fungiert. Ab dem 11. März beurteilten die Österreicher innerhalb von fünf Wochen die Situation von Husqvarna. Diese war offenbar schlechter als von BMW angegeben. Was mag Pierer nun mit Husqvarna vor haben? Gibt es in Zukunft umgelabelte Husabergs oder KTMs? Kaum. Das macht nun wirklich keinen Sinn. Oder echte Husqvarnas „made in Austria“? Aber lassen wir uns überraschen. Dass die Produktion in Italien irgendwann weitergeführt wird, scheint eher unwahrscheinlich zu sein.

Quellen: Varesenews.it , asphaltandrubber.com

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