Triumph Tiger Sport 2013 – konsequent modellgepflegt

Bereits die Tiger 1050 galt mit ihrer reinen Strassenbereifung längst nicht mehr als Enduro, sondern als Allrounder. Bei sportlichen Tourenfahrern war sie sehr beliebt. Für die gemässigte Schotterfraktion gibts ja seit einiger Zeit die kleinere Tiger 800 XC und seit letztem Jahr auch die grosse Tiger Explorer 1200. So ist die diesjährige Modellpflege der Tiger 1050 so konsequent ausgefallen, dass gleich ein neuer Name her musste. So wird die Positionierung schon in der Modellbezeichnung ersichtlich. Dem bekannten Dreizylinder Reihenmotor mit 1050 ccm Hubraum wurden 10 PS mehr Leistung und 6 Nm mehr Drehmoment spendiert. 125 PS und 104 Nm leistet das bullige Triebwerk nun. Dazu wurde die Gesamtübersetzung etwas kürzer und das Getriebe wurde zwecks besserer Schaltbarkeit ebenfalls überarbeitet.

Das Fahrwerk erhielt eine schöne Einarmschwinge und eine überarbeitete Geometrie. Die Federelemente des Vorgängermodells wurden oft kritisiert. Deshalb hat Triumph dem 2013er Modell voll einstellbare Federelemente spendiert, die hoffentlich für ein sportlich, knackiges Fahrwerk sorgen werden. Es gab auch neue Radialbremsen und ein ABS der neusten Generation. Die Ergonomie wurde ebenfalls stark überabeitet. Fahrer und Sozius sitzen nun tiefer und der Lenker wurde näher beim Fahrer platziert. Zuguterletzt wurde natürlich auch die Optik stark überarbeitet mit neuen Verschalungsteilen und einem neu geformten Heck. Prima gemacht Triumph! Die Tiger Sport hat so sicher sehr gute Karten gegen die direkten Konkurrenten Ducati Multistrada und Kawasaki Versys 1000. > Diskussion bei Töff-Talk

Bilder: Triumph

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