Ducati soll verkauft werden

Zurzeit gehört Ducati dem italienischen Finanzinvestor Investindustrial. Dieser will nun Ducati offenbar nicht an die Börse bringen wie ursprünglich geplant, sondern verkaufen. Eine Milliarde Euro will Investindustrial für Ducati haben. Das ist dreimal so viel wie der Investor 2006 für Ducati bezahlt hatte. Als Käufer werden die deutschen Autobauer Mercedes-Benz, Volkswagen und BMW gehandelt. Auch der indische Autobauer Mahindra ist offenbar interessiert. BMW hat jedoch bereits erklärt kein Interesse an Ducati zu haben. VW lehnte eine Stellungnahme ab. Ferdinand Piech, der Aufsichtsratsvorsitzende von VW, bereute auch schon mal öffentlich dass VW Ducati im Jahr 1985 nicht übernommen hatte. Damals ging es Ducati sehr schlecht und wäre für ein Butterbrot zu haben gewesen. Investindustrial Besitzer Andrea Bonomi meinte, dass Ducati ein perfektes Unternehmen sei aber einen Industriepartner von globaler Relevanz benötige um weiter wachsen zu können. Mercedes-Benz kooperiert über AMG (Tochterunternehmen der Daimler AG ) bereits jetzt mit Ducati. Durchaus interessant könnte natürlich auch Mahindra sein. Mahindra könnte Ducati unterstützen bei der weiteren Expansion im asiatischen Markt. Ducati betreibt bereits in Thailand eine Fabrik und stellt dort die Ducati Monster 795 her. Quellen: Reuters, Motorradonline, Wirtschaftsblatt | Diskussion auf Töff-Talk.ch

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