EICMA 2011: MV Agusta präsentiert die langersehnte Brutale 675

Aus welchem Land kommen die schönsten Motorräder? Ich wette dass neun von zehn Motorradfahren auf diese Frage wie aus der Pistole geschossen „Italien“ antworten würden. Schon vor einiger Zeit schwirrten Erlkönig Fotos der Baby Brutale durchs Netz. Nun darf man sie endlich in ihrer ganzen Pracht bewundern. MV Agusta hat es verstanden, die Schönheit der seit Jahren bekannten grossen Brutale Modelle auf die kleinere Ausgabe zu übertragen. Wunderschön ist sie geworden. Und das Beste daran: Der Preis soll sich sogar in bezahlbaren Regionen bewegen.

Der kompakte Dreizylinder-Reihenmotor liefert in der Brutale 675 113 PS bei 12500 U/min und 71 Nm bei 10600 U/min. Das Trockengewicht liegt bei leichten 163 kg. Der vergleichsweise grosse 17,5 l Tank lässt hoffentlich nicht auf einen übermässig grossen Durst schliessen. Die Brutale 675 zielt natürlich in erster Linie auf die erfolgreiche Triumph Speed Triple aber auch auf andere nackte Mittelklasse Motorräder aus Italien, Deutschland und Japan. Wie die Brutale ist auch die Street Triple bis jetzt nur ohne ABS erhältlich. Schade aber vielleicht kommt das noch in absehbarer Zeit.

Fotos: MV Agusta

4 Gedanken zu “EICMA 2011: MV Agusta präsentiert die langersehnte Brutale 675

  1. Ist ja ganz schon wie ihr von dem neuen „Italiener“ schwärmt, aber von wegen schöner Verarbeitung! Wenn ich mir bei diesen billigen Modellen den unteren
    Auspufftopf mit den hässlichen Schweissnähten anschaue, kann ich das beim besten Willen nicht als schön empfinden.
    Da bleib ich doch lieber bei meiner Triumph Street tripple, die ausserdem punkto Fahrwerk in ihrer Klasse sowieso nur schwer zu übertreffen ist.
    von der Verarbeitung ganz zu schweigen. Aber zum Glück ist ja alles Geschmacks Sache.

    • Könnte sich ja um ein Vorserienmodell handeln. Vielleicht sind die Schweissnähte ja bei den Serienmodellen etwas schöner ausgeführt 😉

  2. Leider finden sich auf der Website und im Prospekt unterschiedliche Angaben zum Fahrwerk. Im Web heißt es „vorn und hinten voll einstellbar“, im Prospekt „nur hinten in der Federbasis einstellbar“.

    Was ist nun richtig?

    Ist das Fahrwerk am Ende nur wieder ein mehr oder weniger schlecht funktionierender Kompromiss?

    • Ja hier: http://www.cagiva.de/1133.0.html steht tatsächlich was von „voll einstellbar“. Ich hoffe doch dass das auch stimmt. Alles andere wäre doch eine Täuschung des Kunden und ich hoffe auch nicht dass MV Agusta als Edelmarke ausgerechnet beim Fahrwerk spart. Das akzeptiert man vielleicht bei einer Suzuki oder Yamaha aber sicher nicht bei einer MV. Ich habe die 675er leider an der SWISS MOTO am letzten Wochenende nicht soo genau angeschaut als dass ich das gesehen hätte.

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