Der Herbst – Zeit für Heizgriffe

Vorgestern unterschied sich die Wetterprognose leider doch relativ stark von der Wirklichkeit. Petrus hält sich ja leider nicht immer so zuverlässig an die Vorhersagen der menschlichen Wetterfrösche. Nun denn…  Motorradfahren kann man natürlich trotzdem. Aber mit der richtigen Ausrüstung machts ungleich mehr Spass. Bei meist 9,5 bis 12 Grad Lufttemperatur im Jura und dünnen Handschuhen mit Gore Tex Membrane war ich doch verdammt froh um die Heizgriffe meiner BMW. Diese waren praktisch während der ganzen Tour eingeschaltet. Wohlig warme Hände auf Knopfdruck. Wie angenehm. Früher musste in Fahrpausen jeweils der heisse Auspuff oder der Motorblock als Handwärmer herhalten. Die Heizgriffe dienen nun quasi als Saisonverlängerung. Eigentlich unverständlich dass nicht mehr Hersteller dieses nützliche Zubehör als Option ab Werk anbieten und man sich meist im Zubehörhandel eindecken muss (Z.b. bei Daytona oder Saito). Ich werde jedenfalls kaum mehr ein Motorrad ohne Heizgriffe kaufen (oder sofort nachrüsten lassen). Meinetwegen kann man mich jetzt als Weichei bezeichnen. Damit kann ich leben ;).

5 Gedanken zu “Der Herbst – Zeit für Heizgriffe

  1. Saisonverlängerung ist genau das richtige Wort. Alle diejenigen, welche über Griffheizungen lästern, verbuche ich unter Gelegenheits- und Schönwetterfahrer. BMW plus Griffheizung sind für mich jedenfalls ein unschlagbares Team 😉

  2. Na,ja ich gebe zu dass ich mich auch zu den Schönwetterfahrern zähle ;). Aber frühmorgens auf Pässen und halt bei unerwartetet kühlem Wetter sind die Griffe schon eine gute Sache. Da braucht man nicht grad die dicken Winterhandschuhe mit unangenehmem Griffgefühl zu montieren.

  3. Saisonverlängerung? Ich fahre mit meinem Motorrad auch im Winter 😀

    Aber statt Daytona, habe ich mich für Oxford entschieden. Bisher läuft es einwandfrei!

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